Transparente bedruckbare Vinylfolie ist ein klarer Etikettenfilm, der das Produkt und nicht das Etikett zum ersten Eindruck des Kunden macht. Sie ist das Material hinter dem „No-Label-Look“ auf Glasflaschen, klaren Kosmetiktiegeln, Lebensmittelschalen und Fenstergrafiken.
Zwei Druckanforderungen entscheiden, welche Klarfolie Sie benötigen: eine inkjetbeschichtete Qualität für wasserbasierten Digitaldruck oder eine Thermotransfer-Qualität für Harzfarbbanddruck. Sie sind nicht austauschbar, und die falsche Wahl ist die häufigste Ursache für Verschmieren oder schlechte Haftung.
Was Klarfolie ist
Transparente bedruckbare Vinylfolie ist ein glänzender, klarer Polymerfilm, meist PVC oder eine PVC-freie Alternative. Sie ist wasserfest, widersteht dem Aufrollen und hält Farbe gut, was sie zur praktischen Wahl für Etiketten macht, die angefasst, gekühlt oder im Freien gehalten werden. Da die Folie transparent ist, liegt der Druck direkt auf der Klebstoffseite oder auf einer topcoated Oberfläche, damit Text vor jedem Hintergrund lesbar bleibt.
Inkjetbeschichtete Klarfolie
Diese Qualität besitzt eine Rezeptorschicht, damit wasserbasierte Inkjet-Tinte bindet statt auf der Folie abzuperlen. Sie ist das richtige Material für Kleinserien transparenter Aufkleber aus dem Desktop- oder Großformat-Inkjetdruck. Nach dem Druck benötigt die Tinte Zeit zum vollständigen Trocknen, bevor das Etikett angefasst oder aufgebracht wird; andernfalls kann der Druck auf das Trägermaterial abfärben oder unter einer Rakel verschmieren.
Thermotransfer-Klarfolie
Für transparente Etiketten in hoher Auflage oder industrieller Anwendung wird Klarfolie mit einem Thermotransferdrucker und einem Harzfarbband bedruckt. Harz verbindet sich mit der Folie und ergibt ein dauerhaftes, lösungsmittel- und abriebfestes Bild — deshalb wird diese Qualität für Barcode- und Produktkennzeichnungsetiketten verwendet, die Reinigung und Bewitterung überstehen müssen.
Wahl des Klebstoffs
Ein Klarfolienetikett ist nur so gut wie sein Klebstoff. Permanentacryl haftet auf Glas und starrem Kunststoff und bleibt klar; wiederablösbares Acryl erlaubt es, einen Fensteraufkleber zu versetzen und rückstandsfrei abzuziehen. Für quetschbare oder niederenergetische Kunststoffoberflächen muss der Klebstoff für diese Untergründe spezifiziert werden, sonst hebt sich das Etikett innerhalb von Tagen an den Rändern.
EN
AR
FR
DE
HI
JA
PT
RU
ES
ID
FA
UR
BN
VI
KO